Was wirklich hinter Tränensäcken steckt

Tränensäcke treten häufig am Morgen auf. Meistens lassen sie sich mit einem Abdeckstift kaschieren und verschwinden im Laufe des Tages von selbst. Jedoch bedeuten Tränensäcke nicht immer zu wenig Schlaf: Es gibt mehrere Ursachen, die zu geschwollenen Augen führen. Manchmal sind Tränensäcke auch Symptome für ernstere Erkrankungen.

Meist sind es „harmlose“ Ursachen, die zu Tränensäcken führen

Tränensäcke können schnell entstehen, denn die Haut unter den Augen ist dreimal dünner als in anderen Partien im Gesicht. Der Grund ist eine kurzfristige oder auch dauerhafte Flüssigkeitsansammlung im Lidgewebe. Mit den eigentlichen Tränensäcken hat es also nichts zu tun.

Diese Flüssigkeitsansammlung passiert beispielsweise, wenn der Körper in seinem gewohnten Rhythmus gestört wird. Teilweise können Tränensäcke auch genetisch bedingt sein.

In den meisten Fällen tauchen Tränensäcke aufgrund von

  • Schlafmangel,
  • Stress,
  • Erkältung,
  • Konsum von Zigaretten oder Alkohol,
  • unregelmäßiger und einseitiger Ernährung, 
  • häufigem Besuch eines Sonnenstudios (UV-Bestrahlung)
  • oder zu wenig Flüssigkeit im Körper auf.

Auch die natürliche Hautalterung ist an den Augen meist am stärksten sichtbar. Hier erschlafft das Bindegewebe und wölbt sich über die Augenhöhle. Auch so können Tränensäcke entstehen.

 

Wenn die Augenringe nicht erblich bedingt sind, helfen morgens kühlende Gesichtsmasken oder Teebeutel (Kamille, Schwarztee, Grüntee), die für 20 Minuten auf die betroffene Stelle gelegt werden. Zur Vorbeugung ist es sinnvoll, täglich eine Augencreme oder bei tiefen Tränensäcken eine Hämorrhoidensalbe aufzutragen.

Tränensäcke können auch Symptome für Krankheiten sein

Ein Hinweis auf ernstere Krankheiten zeigt sich erst, wenn die Tränensäcke nach längerer Zeit trotz gesunder Lebensweise nicht verschwinden. Dann können sie Symptome sein für

  • Eisenmangel
  • Schilddrüsenerkrankung
  • Nieren- oder Herzschwächen
  • Tumore

In diesen Fällen sollten Sie deshalb rechtzeitig einen Arzt aufsuchen.

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