Richtig runterfahren: 4 schnelle Übungen gegen Alltagsstress

Es gibt Phasen, da fühlt man sich gejagt: Ständig neue Aufgaben im Job, anstrengende Momente mit den Kindern und dazu vielleicht die Sorge um die eigenen Eltern. Langfristig gesehen kann einen dieser Stress krank machen.

Der Körper kennt aber auch ein Gegenprogramm: Entspannung. Wie wir lernen, richtig herunterzufahren, zeigen dieses Tipps aus der Zeitschrift „Psychologie Heute“ (Ausgabe Dezember 2020):
 

Sprünge machen

Wer während eines langen Tags am Schreibtisch Dampf ablassen muss, kann sich ein Springseil zulegen. Seilspringen braucht wenig Platz und treibt den Puls schnell in die Höhe.

Sind die Decken zu niedrig, hilft es stattdessen Treppen herunter und wieder hoch zu laufen. Gut ist es, dabei zwei Stufen auf einmal zu nehmen.
 

Richtig atmen

Mit der tiefen Bauchatmung kommt man zur Ruhe. Dafür eine Minute Zeit nehmen und sechsmal tief ein- und wieder ausatmen, so dass sich die Bauchdecke spürbar hebt und wieder senkt. Jeder Atemzug dauert also etwa zehn Sekunden.

Gegenbewegung machen

Um leichte Verspannungen abzubauen, helfen Bewegungen in die Gegenrichtung. Schnürt der Stress zum Beispiel die Brust zu, hilft es oft, die Hände in den unteren Rücken zu stemmen oder die Arme über dem Kopf zu verschränken und das Brustbein anzuheben.

Sitzt der Stress im Nacken, kann es guttun, sich zu strecken und die Schultern sinken zu lassen.
 

Glücksmomente sammeln

Mit diesem Trick kann man sich bewusst machen, wie viele freudige Erlebnisse täglich auf einen warten. Das geht so: morgens mehrere Steinchen, Münzen oder andere kleine Gegenstände in die linke Hosen- oder Jackentasche stecken – und bei jedem Glücksmoment eines dieser Steinchen in die andere Tasche wandern lassen.

Abends helfen die Steinchen in der rechten Tasche dann dabei, sich an die gesammelten Augenblicke zu erinnern.

Deutsche Presse-Agentur (dpa)

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