Faszien: Training für das Bindegewebe

Faszien: Training für das Bindegewebe

Faszien – noch nie gehört? Dann wird es Zeit. Faszientraining mit der Rolle ist extrem angesagt. Es zielt auf einen lange vernachlässigten Teil unseres Körpers: das Bindegewebe.

Das Bindegewebe hat es nicht leicht. Entweder wird es komplett ignoriert oder es fällt unangenehm auf – wenn sich unschöne Schwangerschaftstreifen oder Cellulite am Körper abzeichnen. Doch inzwischen ist ein wahrer Hype um die sogenannten Faszien entstanden. Die Faszienrolle, ist ein Gerät zur Selbstmassage des weichen Gewebes, also der Muskulatur und der umhüllenden Faszien. Wenn man früher noch zum Physiotherapeuten oder Masseur gehen musste, um sich die Muskulatur mal so richtig durchkneten und lockern zu lassen, dann hilft jetzt die Faszienrolle.

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Das Training mit der Faszienrolle soll nicht nur gegen chronische Schmerzen helfen, sondern den Körper auch straffer, geschmeidiger und leistungsfähiger machen. So kommt es, dass gesundheitsbewusste Hollywood-Stars wie Gwyneth Paltrow auf dieses spezielle Workout schwören. Studien zeigen, dass ein gesundes Bindegewebsnetz zusätzlich die Leistungsfähigkeit steigern kann. „Mit einem elastischen Fasziennetz verbraucht man weniger Energie bei Bewegungen“, erklärt Markus Roßmann.

Was sind Faszien?

Als Faszien bezeichnen Wissenschaftler das faserige Bindegewebe im Körper. Es umschließt Knochen, Muskeln und Organe. Wie ein Spinnennetz ziehen sich die festen und elastischen Fasern durch den Körper. Sie stützen uns bei jeder Bewegung, leiten Informationen weiter und tragen zur Körperwahrnehmung bei.

Doch sie können auch die Ursache für Schmerzen und andere Gesundheitsprobleme sein. Faszien können verfilzen, dünn und spröde werden, wenn sie zu wenig belastet werden. Das hat der Biologe Robert Schleip herausgefunden, der an der Universität Ulm eine Faszien-Forschungsgruppe leitet. Aber auch zu viel Sport kann schädlich sein. Faszientraining mit der Rolle, das Belastung richtig dosiert, soll da Abhilfe schaffen.

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Angeblich muss man nur wenig tun, um seine Faszien zu pflegen, sagt Schleip. Zweimal die Woche fünf Minuten federnde Bewegungen, zwei Wochen später vielleicht sieben Minuten. Nach drei Monaten sehe man noch keine Veränderung. Aber nach einem halben Jahr staune jeder beim Griff an Oberschenkel oder Rücken über die neue Spannkraft, prophezeit der Experte.

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